Immobilienvermarktung , Makler Senta HoffmannAls ich 15 Jahre alt war, haben meine Eltern eine Immobilie gekauft. Der Makler hat uns als Familie das Haus gezeigt und alles für eine gute Vermittlung getan. Hier kam ich zum ersten Mal mit diesem Berufsbild in Kontakt und wusste sofort: Das will ich mal werden! Tolle Häuser zeigen, für Familien ein Zuhause finden und somit das Leben der Kunden zum Positiven mit verändern. Die Ausbildung als Kauffrau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft und auch die Weiterbildungen zur Fachwirtin in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft und zur Immobilienwirtin fielen mir leicht, da immer der praxisnahe Bezug da war.

Hochmotiviert arbeitete ich in einem kleinen Maklerbüro mit und wurde dabei bitter enttäuscht. Als die junge Azubine durfte ich die von ihm gehassten Vermietungen übernehmen, denn schon damals war das Vermietungsgeschäft zeitaufwändig und wenig lukrativ. In einem Fall hatte die Eigentümerin um eine besonders gute Mieterauswahl gebeten, da sie selbst in dem Haus lebt und ein harmonisches Miteinander mit dem neuen Mieter wollte und was tat mein Chef? Der erste der die Wohnung zugesagt hat, hat den Zuschlag bekommen. Auf meinen Einwand, dass der nicht zu dem Wunsch der Eigentümerin passt, bekam ich nur ein abfälliges Augenverdrehen. Es ging nur um seine Provision, Kundenzufriedenheit unwichtig für ihn. So wollte ich nicht arbeiten und bin gegangen.

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virtuelles Home StagingImmer öfters lese ich vom Begriff „virtual Home Staging“ oder dem „virtuellen Home Staging“. Aber was ist das denn genau?

Unter virtual Home Staging versteht man, einen Raum mittels einer fotorealistischen Grafik verkaufsfördernd plastisch darzustellen. Es bietet die Möglichkeit, virtuell bei einem leeren, alten Zimmer eine neue Raumatmosphäre inkl. Belichtung, Farben, Böden und Dekomaterial zu schaffen. Zweifelsohne können hier schöne, stimmige Bilder vom Objekt entstehen.

Aber reicht das virtuelle Home Staging für einen erfolgreichen Verkauf?
Ein Interessent wird durch ein schönes Bild angesprochen und sieht vor Ort dann durchgewetzte Böden, die 70 `er Jahre Tapete und riecht den alten Muff.

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Hier ist sie: Die Traumimmobilie im Netz gefunden und der nette Makler ermöglicht auch einen kurzfristigen Besichtigungstermin. Auf einer Skala von 10 hat unser kaufwilliges Paar 10 Punkte und zwar voller Vorfreude auf das mögliche neue Heim. Jetzt steigen die Kaufwilligen aus dem Auto und werden vom netten Makler begrüßt.

Der ist auch wirklich nett, doch trotzdem rümpft die Interessentin die Nase. Warum? Kurz vor dem Termin hat der Makler geraucht. Keine Frage, dies ist sein gutes Recht, doch der nicht rauchenden und schwangeren Interessentin fällt dies negativ auf. Dem kaufwilligen Mann dagegen nicht. Das Trio betritt das Haus und da es kurz nach Mittagsessenszeit ist, riecht es nach Sauerkraut. Und sind wir mal ehrlich, Sauerkraut riecht nur beim selber essen gut und manche mögen es schlicht und ergreifend überhaupt nicht. So auch der Kaufinteressent. Die Vorfreudenskala sinkt auf 7, denn Sauerkrautgeruch mag der Mann wirklich nicht.

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Auf mein neustes Blogthema hat mich eine liebe Kundin aus dem schönen Marbach am Neckar gebracht. Zur Immobilienfotografie war ich gebucht und dabei haben meine Kundin und ich echt Spaß gehabt.
Auslöser war der, dass der Lebensgefährte meiner Kundin für meine Bilder eine gewisse Zeit mit Vogelkäfig rumstehen musste. Jedoch keineswegs vor meiner Kamera, sondern versteckt, sodass ich Hansi mit Käfig und dem haltenden Lebensgefährten eben nicht auf meine Bilder bekam. Der Lebensgefährte sah dabei eh nicht ganz glücklich aus.
Begrüßt wurde ich an diesem Morgen von einem Schmusedackel. Doch bei den Foto`s habe ich penibel darauf geachtet, dass vom Schmusedackel selbst, noch von seinen Deckchen und Körbchen nichts zu sehen war.

Keine Frage: Wir Deutschen lieben unsere Haustiere. Schätzungsweise rund 30 Millionen Haustiere halten wir Deutsche in unseren Haushalten, davon sind 12 Millionen Katzen und 6 Millionen Hunde.
Am liebsten mögen wir jedoch unsere eigenen Tiere. Daher ist es beim Verkauf einer Immobilie keineswegs förderlich, wenn Waldi zur Begrüßung im Schritt vom Interessenten schnüffelt. Das ist erstmal peinlich für alle und trägt nicht zu einem angenehmen Bauchgefühl und damit zur Kaufentscheidung bei. Viele Menschen reagieren allergisch auf Katzenhaare und auch ein Geschenk in Form einer toten Maus von Minka während einer Besichtigung ist nicht gut. Menschen aus anderen Ländern haben oftmals eine gänzlich andere Haltung zu Tieren und vielleicht sogar Angst davor und ebenso ist ein Vogel im Käfig oder gar Reptilien nicht jedermanns Sache.

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